Port of Habu, Seehafen auf der Insel Oshima, Japan
Der Hafen von Habu ist ein natürlicher Hafen an der Südwestseite der Insel Oshima, der durch schützende Felsklippen und eine annähernd kreisförmige Bucht gekennzeichnet ist. Das ruhige Wasser im Inneren macht ihn zu einem der sichersten Ankerpunkte der Izu-Inselkette.
Der Hafen entstand durch das Erdbeben von 1703, das einen vulkanischen Binnensee mit dem Meer verband und so die kreisförmige Bucht formte. Der darauf folgende Tsunami vertiefte und erweiterte die Öffnung dauerhaft.
Habu war für viele Jahrzehnte ein Anlaufpunkt für wandernde Theatertruppen, die entlang der Izu-Inseln von Hafen zu Hafen reisten. Noch heute erinnern sich ältere Bewohner an die Zeit, als der Hafen das soziale Zentrum des Dorflebens war.
Fähren verbinden den Hafen mit Tokyo, und die Reise dauert je nach Abfahrtszeit und Wetterlage unterschiedlich lang. Es empfiehlt sich, den Fahrplan im Voraus zu prüfen, da das Wetter im Winter und bei Stürmen die Abfahrten beeinflussen kann.
Die Felswände am Eingang der Bucht zeigen übereinanderliegende Schichten aus vulkanischer Asche und erstarrter Lava, die jeweils verschiedene Ausbrüche des Berges Mihara dokumentieren. Wer genau hinschaut, kann diese Schichten vom Kai aus mit bloßem Auge erkennen.
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