Isoma Rock Shelter Site, archäologische Stätte in Japan
Der Isoma-Felsdachstätte ist eine natürliche Felsformation in Tanabe, die etwa 23 Meter breit und 5 Meter tief ist und in einem etwa 20 Meter hohen Sandsteinhügel liegt. Der Schutzbereich zeigt eine einfache, raue Struktur mit Wänden aus Naturstein, wo Archäologen Keramik, Knochen, Werkzeuge und Grabkammern aus dem 5. bis 7. Jahrhundert gefunden haben.
Die Stätte wurde im November 1969 entdeckt und ist als Nationales Kulturdenkmal Japans anerkannt. Ihre Gräber und Artefakte stammen aus dem späten Kofun-Zeitalter, vom 5. bis 7. Jahrhundert, einer Zeit, in der sich die frühe japanische Kultur entwickelte.
Der Name des Ortes bezieht sich auf die natürliche Felsformation, die seit Jahrtausenden Menschen anzog. Die Stätte zeigt, wie alte Gemeinschaften die Landschaft nutzten und welche Rolle das Meer in ihrem alltäglichen Leben spielte.
Der Ort ist leicht zu erreichen, etwa 10 Minuten mit dem Auto von der Station Kii-Tanabe entfernt. Es gibt keine Einrichtungen am Schutzbereich selbst, aber Besucher können umherwandern und die natürliche Umgebung erkunden, während sie sich vorstellen, wie das Leben in der Antike war.
Acht Steinkammern im Inneren enthielten etwa 13 menschliche Überreste, wobei Knochen eines alten Mannes und eines Säuglings einander zugewandt angeordnet waren. Diese ungewöhnliche Anordnung deutet auf Bestattungspraktiken hin, die sich von modernen Konventionen unterschieden und Einblicke in alte Beziehungen und Rituale geben.
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