Kōzan-ji, Buddhistischer Tempel in Inarichō, Japan
Kōzan-ji ist ein buddhistischer Tempel in den Bergen mit Steinkammern, Teezimmern und traditionellen Gärten, die von Ahornbäumen und Bambuswaldern umgeben sind. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen mit Wegen, die durch die Vegetation führen und unterschiedliche Bereiche des Geländes verbinden.
Der Tempel wurde 774 während der Nara-Periode gegründet und erhielt später, nach 1206, größere Bedeutung durch die Unterstützung eines einflussreichen Priesters. Diese Phasen prägen bis heute das Erscheinungsbild und die Funktionsweise des Ortes.
Der Tempel ist in lokalen Traditionen verankert, da die Besucher hier das Leben im Einklang mit der Natur erleben können. Die Gärten und Waldgebiete werden von Besuchern als Orte der Besinnung genutzt, wo die Verbindung zur Umwelt spürbar wird.
Der Ort ist über Waldwege erreichbar, die teilweise steil sind und festes Schuhwerk erfordern, besonders bei feuchtem Wetter. Ein Besuch früh am Tag oder unter der Woche bietet mehr Ruhe auf den Wegen und in den Gartenbereichen.
Das Gelände beherbergt eine historische Teesammlung und frühe künstlerische Werke, die aus dem Mittelalter stammen und handschriftliche Zeichnungen von Tieren zeigen. Diese Werke gelten als wichtige Vorläufer späterer japanischer Bildtraditionen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.