Jinko-in Temple, Buddhistischer Tempel in Kita-ku, Kyoto, Japan
Jinko-in ist ein eingeschossiger Holztempel in Kita-ku, Kyoto, dessen breites, dunkelgrau gedecktes Dach über eine Fassade aus senkrechten dunklen Holzlatten vorspringt; in der Mitte liegen ein erhöhter Holzboden und Stufen. Über dem Holz verläuft ein weißes Querbalkenband, rechts vom Eingang hängen vier weiße Schilder mit dunkler Schrift. Zwei hohe, grobborkige Bäume stehen vor dem linken Teil.
Gegründet 1217, als der Priester Keien auf einen Orakelspruch hin von Matsushita Yoshihisa, einem Priester des Kamigamo-Schreins, aus Yamato gerufen wurde. Zuvor diente der Ort Dachziegelmachern für den Kaiserpalast und hieß Kawaraya-dera. Kukai soll hier mit 42 Jahren neunzig Tage lang geübt haben. Die Hallen brannten in der Tenpo-Ära (1830–1843) nieder; in der frühen Meiji-Zeit wurde der Tempel aufgehoben und 1878 vom Mönch Wada Gesshin wiederhergestellt.
Der Name des Tempels geht auf ein Orakel zurück: Dem Priester Matsushita Yoshihisa wurde aufgetragen, dort eine Halle zu errichten, wo ein heiliges Licht leuchtete. Einheimische nennen ihn „Nishi-Kamo no Kobo-san“; Ende Juli findet hier der Ritus „kyuri fuji“ statt, der Kobo Daishis Kraft beschwört, Seuchen in Gurken zu bannen.
Der Tempel ist für Besucher zugänglich und kann zu Fuß von den umliegenden Straßen in Kita-ku erreicht werden. Da es sich um einen aktiven Ort der Andacht handelt, wird ein ruhiges und respektvolles Verhalten auf dem gesamten Gelände erwartet.
Der Name des Tempels geht auf ein Orakel zurück, das der Priester Matsushita Yoshihisa vom Kamo-Wakeikazuchi-Schrein 1217 erhielt: Er sollte eine Halle dort errichten, wo ein göttliches Licht leuchtete. Zuvor diente der Ort Dachziegelhandwerkern des Kaiserpalastes von Kyoto und hieß Kawaraya-dera, „Ziegeltempel“.
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