Jingū Chashitsu, Teehaus in Kotai Jingu, Ise, Japan
Das Jingū Chashitsu ist ein Teehaus in dem Heiligtum Kotai Jingu, gebaut mit traditionellen japanischen Merkmalen wie schiebbare Shoji-Fenster, Tatami-Matten und reduziertem Innenlayout. Es verfügt über einen Mizuya-Bereich zur Vorbereitung und einen Hauptraum für Teezeremonien.
Das Gebäude wurde 1985 gegründet und ruft Designprinzipien des Teemeisters Sen no Rikyu aus dem 16. Jahrhundert in Erinnerung. Diese architektonischen Ideen prägen bis heute, wie dieser Raum Teezeremonien ermöglicht.
Das Teehaus wird von Besuchern als Ort der Stille wahrgenommen, wo die genaue Abfolge jeder Bewegung den Rhythmus bestimmt. Die Räume sind bewusst schlicht gestaltet, um den Fokus allein auf den Austausch zwischen Gastgeber und Gästen zu legen.
Der Innenraum führt Besucher natürlich vom Eingangsbereich zum Hauptraum, wobei die niedrige Türöffnung eine langsame und bedachte Ankunft verursacht. Das Gelände des Schreins ist am besten zu Fuß erkundbar, und der Teeraum öffnet sich nur für gelegentliche Veranstaltungen.
Das Gebäude verbindet absichtlich Merkmale aus zwei unterschiedlichen Baustilen - shoin-zukuri und sukiya-zukuri - um einen Übergangsraum zwischen dem äußeren Schrein und dem inneren Erlebnis zu schaffen. Diese architektonische Mischung wird oft von Besuchern nicht bemerkt, prägt aber subtil die gesamte Erfahrung.
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