Okage Yokochō, Einkaufsstraße in Oharaimachi, Japan
Okage Yokochō ist eine nachgebaute Einkaufsstraße im historischen Oharaimachi-Viertel von Ise, die das Ambiente der Edo- und Meiji-Zeit wiedergibt. Die Gebäude aus dunklem Holz stehen dicht beieinander und bilden eine geschlossene Gasse mit Laternen, hölzernen Schildern und traditionellen Schaufenstern, die an frühere Jahrhunderte erinnern.
Die Straße entstand 1993 auf Initiative des Unternehmers Masutane Hamada, der historische Bauformen nachbilden ließ, um das bauliche Erbe früherer Jahrhunderte sichtbar zu machen. Das Projekt sollte eine Erinnerung an die Zeit schaffen, als Pilger auf dem Weg zum Ise-Schrein in dieser Gegend Rast machten.
Die Läden bieten Spezialitäten aus der Region Ise an, darunter frisch zubereitete Mochi-Süßigkeiten und handgefertigte Souvenirs, die Besucher direkt vor Ort kosten oder kaufen können. Der Name verbindet sich mit der alten Tradition des gegenseitigen Helfens unter Pilgern, die auf dem Weg zum nahen Schrein Station machten.
Die Geschäfte öffnen morgens gegen halb zehn und bieten genug Platz, um auch an belebten Tagen durch die Gasse zu schlendern. Busse vom Bahnhof Ujiyamada halten in der Nähe an der Station Naiku-mae, von wo aus die Straße zu Fuß zu erreichen ist.
Das Projekt erhielt die BCS-Auszeichnung für seine Bemühungen um architektonische Rekonstruktion und brachte die Form alter Geschäftshäuser zurück ins Stadtbild. Ein kleines Museum innerhalb der Straße zeigt japanische Mythen und Legenden in anschaulichen Dioramen und Schautafeln.
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