Ujōda-jinja, Shinto shrine in Japan
Ujōda-jinja ist ein kleines Shinto-Schreingebäude in Ise mit einfacher Struktur aus geraden Linien und einem steilen Dach zum Abwerfen von Regen und Schnee. Holzpfeiler sind direkt in den Boden gesetzt, das Strohdach hat eine Giebel form, und die gesamte Anlage wird von einem Holz- oder Steingitter umgeben, das den heiligen Bereich abgrenzt.
Der Schrein wurde im shinmei-zukuri-Stil erbaut, einer der ältesten Bauweisen Japans, die vermutlich in der Yayoi-Zeit begann. Im Laufe der Jahrhunderte war dieser Stil selten, blieb aber in der Region Ise erhalten, besonders bei den Hauptgebäuden berühmter Schreine wie des Ise-jingu.
Ujōda-jinja ist Teil der lokalen religiösen Traditionen und zieht Menschen an, die um Glück und Gesundheit beten. Das schlichte Design lenkt die Aufmerksamkeit auf den Akt der Verehrung selbst, während Besucher traditionelle Gesten wie das Läuten einer kleinen Glocke vor dem Gebet ausführen.
Das Schrein gelände ist leicht zu erreichen, indem man von der Innenstadt von Ise aus geht und den Zeichen folgt. Besucher sollten sich bescheiden kleiden und es ist üblich, Hände und Mund am Reinigungsbrunnen zu waschen, bevor man betet.
Die Haupttüren des Schreins, die Otobira genannt werden, sind oft aus einem einzigen Stück sehr großen Holzes gefertigt und erfordern alte, starke Bäume, die manchmal über 400 Jahre alt sind. Die Einheimischen glauben, dass diese Bäume spirituelle Kraft tragen, weshalb sie bei der Schreinvorbereitung besonders geschätzt werden.
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