Sasaune Gallery, Kupfermineneingang in Takahashi, Japan.
Die Sasaune Gallery ist ein Kunstwerk von Tunneln, die sich tief in einen Berg erstrecken und als Eingang zu einem früheren Kupferabbaugebiet dienen. Die Stollen zeigen ein beeindruckendes Netz aus Schächten und Kammern, das über Jahrhunderte hinweg von Hand gegraben wurde.
Die Anlage entstand im 17. Jahrhundert und wurde über 300 Jahre lang für den Kupferabbau genutzt, bis sie 1972 geschlossen wurde. Die Mine spielte eine wichtige Rolle in Japans Versorgung mit Kupfer während der Industrialisierung des Landes.
Die Galerie zeigt, wie Bergarbeiter über Generationen hinweg in diesem Berg tätig waren und prägt bis heute die Identität der Region. Die Besucher können in den Stollen sehen, wie Menschen hier arbeiten, leben und ihre Fähigkeiten weitergegeben haben.
Am besten erkundet man die Stollen mit Führung, da die Wege eng sind und die Beleuchtung begrenzt ist. Festes Schuhwerk und eine Jacke sind notwendig, da es tief unten kühl und rutschig sein kann.
In den unteren Kammern sind Werkzeuge und Ausrüstungen noch an ihren ursprünglichen Arbeitsplätzen zu sehen, gefroren in der Zeit. Diese Details ermöglichen es Besuchern, den realen Bergarbeitertag Schritt für Schritt nachzuvollziehen.
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