Raikyū-ji, Buddhistischer Tempel in Takahashi, Japan
Raikyū-ji ist ein Zen-Tempel in Takahashi mit einem trockenen Steingarten vor der Haupthalle, in dem sorgfältig angeordnete Steine eine Schildkröte und Inseln unter Meereswellen darstellen. Der Garten vereint handwerkliche Steinarbeit mit der Aussicht auf die umliegenden Hügel in einer harmonischen Komposition.
Der Tempel wurde 1339 von Ashikaga Takauji als offizielles Ankoku-ji-Tempel gegründet, um derjenigen zu gedenken, die im Genko-Krieg starben. Diese Gründung verankerte den Ort in der Religionslandschaft der Region und gab ihm einen anhaltenden Zweck.
Der Garten verbindet Trockenmauertechnik mit der natürlichen Landschaft der umliegenden Hügel und zeigt Gestaltungsprinzipien, die Besucher heute noch erleben können. Die Anordnung der Steine folgt traditionellen Konzepten, die sich im Alltag des Ortes widerspiegeln.
Der Tempel befindet sich etwa 15 Minuten vom Bahnhof Bitchu Takahashi entfernt und ist von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Erkunden des Gartens zu Fuß erfolgt.
Im Garten stehen zwei Steinformationen, die seit 1609 als Kranich und Schildkröte bekannt sind und Symbole für Langlebigkeit darstellen. Diese Formationen haben ihre ursprüngliche Position über Hunderte von Jahren bewahrt.
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