Kishū Tōshō-gū, Shinto-Schrein in Wakayama, Japan.
Kishū Tōshō-gū ist ein Shinto-Schrein auf dem Berg Saiga in Wakayama mit vermillion-lackierten Toren und Pavillons, die über die Wakaura-Bucht blicken. Der Komplex ist terrassenförmig angelegt und verbindet traditionelle Architektur mit der natürlichen Berglandschaft.
Tokugawa Yorinobu, der zehnte Sohn von Tokugawa Ieyasu, gründete diesen Schrein 1621 als Schutzheiligtum für die Nankaido-Region. Die Errichtung reflektierte die politische Bedeutung der Gegend während der Edo-Zeit.
Die Schreingebäude beherbergen Kunstwerke von Hidari Jingoro und Fusuma-Gemälde von Kano Tanyu, die die künstlerische Qualität der Azuchi-Momoyama-Zeit zeigen. Besucher können diese Werke beim Durchgang durch die Räume sehen und die handwerklichen Details bewundern.
Besucher können den Hauptschrein über Samurai-zaka erreichen, eine Reihe von 108 Steinstufen, die am Schreineingang beginnen. Das Gelände erfordert körperliche Anstrengung beim Aufstieg, daher sollte man sich Zeit nehmen und angemessendes Schuhwerk tragen.
Die Strukturen des Schreins verwenden durchgehend schwarze und rote Lackierung mit Metallfittings, die dem Ishi-no-ma-zukuri-Baustil folgen. Dieses Designsystem unterscheidet sich von anderen japanischen Schreinen durch seine spezifische Behandlung von Farbe und Material.
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