Yōsui-Park, Japanischer Wandelgarten in Wakayama, Japan.
Yōsui-en ist ein japanischer Geheimusgarten in Wakayama mit verschlungenen Wegen, über eintausend Kiefern und saisonale Blüten. Die Anlage umfasst einen zentralen Teich sowie verschiedene ruhig gestaltete Bereiche zum Gehen und Verweilen.
Der Garten wurde 1818 von Harutomi Tokugawa, dem zehnten Herrscher der Kishu-Domäne, in Auftrag gegeben und brauchte acht Jahre zur Vollendung. Diese Schaffensperiode fiel in eine Zeit, als solche großflächigen Gartenprojekte als Zeichen von Wohlstand und Macht galten.
Der Garten zeigt traditionelle japanische Gestaltungsprinzipien mit einem Teehaus, das Raum für Zeremonien bietet. Besucher können hier nachvollziehen, wie solche Orte als Treffpunkte für kulturelle Praktiken dienten.
Der Garten ist täglich zugänglich und hat längere Öffnungszeiten in den Sommermonaten im Vergleich zu anderen Jahreszeiten. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da viele Pfade zum Erkunden vorhanden sind.
Der zentrale Teich wird mit Meerwasser aus der Bucht von Oura gespeist und beherbergt lokale Wassertiere wie Aale und Grundeln. Diese Besonderheit verbindet die Gartengestaltung mit der nahegelegenen Küstennatur auf ungewöhnliche Weise.
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