Hakone Barrier, Restaurierter Kontrollpunkt in Hakone, Japan
Die Hakone-Barriere liegt am Ufer des Ashi-Sees mit dem Berg Byobu im Hintergrund und umfasst Kontrollzonen, Wachhäuser und Gefängniszellen im gesamten Areal. Die Anlage zeigt die typische Architektur einer Kontrollstation aus der Edo-Zeit mit hölzernen Gebäuden und strengen Durchgangsbereichen.
Dieser Kontrollpunkt wurde 1619 eröffnet und blieb bis 1869 während der Edo-Zeit in Betrieb, als eine der 50 wichtigsten Sicherheitsstationen entlang der Tokaido-Straße zwischen Edo und Kyoto. Die Anlage wurde 2007 auf Grundlage späterer architektonischer Dokumente aus der Edo-Zeit vollständig rekonstruiert.
Die Wächter unterzogen reisende Frauen besonders gründlichen Kontrollen, um zu verhindern, dass Ehefrauen der Feudalherren heimlich aus Edo flohen. Diese Maßnahmen dienten dazu, die politische Kontrolle des Shogunats zu sichern.
Busse von der Station Odawara benötigen etwa 55 Minuten bis zum Eingang, wo Erwachsene 500 Yen und Kinder 250 Yen Eintritt zahlen. Das Gelände lässt sich gut zu Fuß erkunden, mit überdachten Bereichen für Regentage.
Die Rekonstruktion von 2007 verwendete die gleichen Handwerkstechniken und Materialien wie im Original, nachdem Forscher detaillierte Baupläne aus der späten Edo-Zeit entdeckt hatten. Jedes Holzelement wurde nach historischen Methoden bearbeitet und zusammengefügt.
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