Ashi-See, Vulkanischer See in Hakone, Japan.
Der Ashi-See ist ein Kratersee in Hakone auf 723 Metern Höhe mit bewaldeten Ufern und Blick auf den Berg Fuji im Westen. Das Wasser erstreckt sich über mehrere Kilometer und drei kleine Häfen verbinden die Ortschaften rund um den See miteinander.
Der See entstand vor rund 3000 Jahren nach einem Ausbruch des Vulkans Hakone der das Tal mit Lava füllte und den Abfluss blockierte. Während der Edo-Zeit führte die Tokaido-Straße entlang des Ufers und Reisende mussten den See mit Booten überqueren.
Der Name Ashi-no-ko bedeutet wörtlich Schilfsee und verweist auf die Wasserpflanzen die einst das Ufer säumten. Heute fahren Besucher mit Ausflugsbooten über das Wasser um die Berglandschaft zu sehen oder sie wandern auf den Wegen die den See im Osten und Norden umgeben.
Ein Spaziergang entlang des Nordufers dauert etwa 30 bis 40 Minuten und führt durch ruhige Abschnitte mit Bäumen und offenen Ausblicken auf das Wasser. Die Seilbahn endet in Togendai am westlichen Ende und von dort fahren Busse weiter zu anderen Orten in Hakone.
Die Ausflugsschiffe die auf dem Wasser fahren sind wie Piratenschiffe aus dem 17. Jahrhundert gestaltet mit nachgebauten Segeln und Holzdecks. Diese Nachbildungen bringen Passagiere zwischen den drei Anlegestellen und manche haben Aussichtsplattformen an Bug oder Heck.
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