Hakone, Thermalkurort in den Bergen der Präfektur Kanagawa, Japan
Hakone ist ein Bergkurort in der Präfektur Kanagawa, Japan, eingebettet im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark mit Blick auf den Ashinoko-See. Die Ortschaft erstreckt sich über steile Hänge, die mit Wäldern bedeckt sind, und umfasst mehrere Dörfer, Museen und Thermalbadeanlagen.
Ein Kontrollposten wurde hier während der Tokugawa-Ära errichtet, um Reisende auf der Tokaido-Autobahn zu überwachen, die zwischen Kyoto und Edo verkehrten. Später, im 19. Jahrhundert, zog die Gegend Menschen an, die Entspannung und Heilung in den heißen Quellen suchten.
Die Hakone-Straße war einst eine wichtige Route für Reisende auf dem Weg zwischen Kyoto und der alten Hauptstadt, und heute folgen Wanderer ihren gepflasterten Abschnitten zwischen Zedern. Viele Besucher bleiben in Ryokan, traditionellen Gasthäusern mit Onsen-Bädern, die das vulkanische Quellwasser nutzen.
Zugverbindungen bringen Besucher von Tokio in etwa 90 Minuten hierher, und ein spezieller Pass ermöglicht die Nutzung mehrerer Transportmittel innerhalb der Region. Bei klarem Wetter sind die Aussichten auf den Fuji am frühen Morgen oder späten Nachmittag oft am besten.
Owakudani, ein Tal mit aktiven Schwefelfumarolen, liegt oberhalb der Ortschaft und färbt Eier schwarz, wenn sie in seinem heißen Wasser gekocht werden. Besucher kaufen diese Eier oft als Snack, denn lokale Überzeugungen verbinden sie mit Langlebigkeit.
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