Kanrei Dōmon, Felsenschutzbau in Hakone, Japan.
Der Kanrei Domon ist ein Schutzbauwerk aus Stahlbeton, das entlang einer Bergpassage im Hakone-Gebirge errichtet wurde, um Reisende vor herabfallenden Steinen zu bewahren. Die Struktur besteht aus robusten Betondächern und Wänden, die über eine längere Strecke des Geländes verlaufen.
Das Bauwerk entstand 1931 während der frühen Showa-Zeit und stellte einen Fortschritt in der japanischen Verkehrsinfrastruktur dar. Es wurde schrittweise aus dem Betrieb genommen und 2014 zu einem geschützten Denkmal umgewandelt.
Dieses Bauwerk zeigt eine fortgeschrittene Ingenieurweise der 1930er Jahre, die Japan zur Bewältigung von Bergpassagen entwickelt hatte. Die Struktur steht heute als Zeugnis dafür, wie Ingenieure damals praktische Lösungen für die Sicherheit von Reisenden schufen.
Das Bauwerk befindet sich entlang der Route 1 in der Präfektur Kanagawa in der Nähe des Hayakawa-Flusses in einer bergigen Gegend. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und mit unebenen Wegen rechnen, da der Ort in einem steil abfallenden Gebirgspass liegt.
Das Bauwerk war nicht nur ein praktisches Element des Verkehrsnetzes, sondern auch eines der ersten Beispiele fuer den Einsatz von Stahlbeton im Bergbau Japans. Seine Konstruktion gilt heute bei Ingenieuren als Meilenstein in der Entwicklung moderner Schutztechnologien.
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