Lalique Museum, Hakone, Kunstmuseum in Sengokuhara, Hakone, Japan
Das Lalique-Museum in Sengokuhara beherbergt etwa 1.500 Werke aus Glas, Schmuck und Dekorationsobjekten des französischen Künstlers René Lalique, die auf drei Ausstellungsflächen verteilt sind. Die Sammlung umfasst Stücke von frühen Schmuckdesigns bis zu architektonischen Verzierungen, die seine künstlerische Entwicklung zeigen.
Das Museum wurde 2005 von der Kajima Corporation entworfen und eröffnet und erhielt 2006 den angesehenen BCS-Preis für sein architektonisches Design. Die Eröffnung fand in einer Zeit statt, in der japanische Museen verstärkt westliche Kunstsammlungen präsentierten.
Das Museum zeigt Werke, die den französischen Art Nouveau und Art-Deco-Stil verkörpern und in den Räumen deutlich wird, wie Glas und Schmuck als künstlerische Ausdrucksform dienten. Man sieht in der Sammlung, wie diese Gestaltungsprinzipien in alltäglichen Objekten und architektonischen Elementen Anwendung fanden.
Das Museum befindet sich etwa zehn Minuten zu Fuß von der Bushaltestelle Sengokubara entfernt und ist täglich geöffnet, außer am dritten Donnerstag jeden Monats. Die letzte Einlassung erfolgt um 15:30 Uhr, und das Museum schließt um 16:00 Uhr, daher sollte man ausreichend Zeit vor Schließung einplanen.
Das Museum verfügt über ein Café, das in einer Nachbildung eines Waggons des Orient-Express eingerichtet ist, wo Besucher in einer nachgeahmten Zugumgebung speisen können. Dieses ungewöhnliche Merkmal verbindet die Geschichte des Luxuszugs mit dem Besuchererlebnis.
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