Saijō-ji, Buddhistischer Tempel in Minamiashigara, Japan
Saijō-ji ist ein Zen-Tempel in Minamiashigara, Japan, dessen Gelände sich über einen 3 Kilometer langen (1,9 Meilen) Pfad erstreckt, der von 500 Jahre alten Zedern gesäumt wird. Der Weg führt vom Niomon-Tor bis zu den Hauptgebäuden und verbindet mehrere kleinere Schreine und Altäre.
Die Anlage wurde 1394 gegründet und steht in der Rangfolge der Sōtō-Zen-Tempel an dritter Stelle nach Eiheiji und Sōjiji. Im Laufe der Jahrhunderte erweiterten Mönche und Förderer das Gelände und pflanzten die heute sichtbaren Zedernbäume.
Der Ort trägt den Namen eines Mönchs, der nach Fertigstellung des Bauwerks der Legende nach zu einem Berggeist wurde. Besucher hinterlassen hölzerne Sandalen als Gaben, eine Geste, die mit dieser alten Erzählung verbunden ist.
Das Gelände bietet freien Parkplatz für 250 Fahrzeuge und liegt 10 Minuten zu Fuß von der Endhaltestelle der Doryo-son-Buslinie entfernt. Der lange Pfad durch den Wald eignet sich am besten bei trockenem Wetter und festem Schuhwerk.
Die Zedern entlang des Weges sind über fünf Jahrhunderte alt und bilden einen natürlichen Tunnel mit hohen Stämmen. An vielen Stellen hängen Hunderte von hölzernen Sandalen an den Zweigen und Geländern.
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