興國寺, Buddhistischer Tempel in Yura, Japan
Der Kōkoku-ji ist ein buddhistischer Tempel auf einem Hügel mit mehreren Gebäuden wie der Haupthalle, einem Glockenturm und Meditationsräumen in traditioneller Anordnung. Die Anlage folgt klassischen architektonischen Grundsätzen mit Wegen, die die einzelnen Strukturen miteinander verbinden.
Das Heiligtum wurde 1227 gegründet und ursprünglich als Saihō-ji benannt, um an den Krieger Minamoto no Sanetomo zu erinnern. Im Jahr 1340 erhielt es seinen heutigen Namen während der Herrschaft des Kaisers Go-Murakami.
Das Heiligtum ist Ort eines jährlichen Festes im Januar, bei dem riesige Masken in rituellen Prozessionen getragen werden, die lokale Volkstradition zum Leben erwecken.
Das Heiligtum liegt in der Stadt Yura und bietet Parkplätze für mehrere Fahrzeuge direkt am Eingang. Von der nächsten Bahnstation ist ein etwa 15-minütiger Fußweg erforderlich, daher sollte man festes Schuhwerk mitbringen.
Das Heiligtum gilt als Wiege der japanischen Sojasoßenproduktion, nachdem sein Gründer Techniken aus China erlernt hatte. Diese kulinarische Innovation entstand als Nebenprodukt der monastischen Aktivitäten und hat sich zu einem wichtigen Bestandteil der japanischen Küche entwickelt.
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