Inamura-no-Hi no Yakata, Tsunami-Museum in Hirogawa, Japan
Das Inamura-no-Hi no Yakata ist ein Museum in der Präfektur Wakayama, das sich der Wissenschaft von Tsunamis und Schutzmassnahmen widmet. Die Ausstellung zeigt Fotografien, Gegenstände und Informationen, die erklären, wie solche Wellen entstehen und wie Menschen sich davor schützen können.
Das Museum ehrt Hamaguchi Goryo, der 1854 während eines Tsunamis nach dem Nankai-Erdbeben Reisstroh anzündete, um Dorfbewohner auf höhere Grund zu führen. Diese Aktion rettete vielen Menschen das Leben und ist bis heute in der lokalen Geschichte bedeutsam.
Der Ort bewahrt Erinnerungen an die Art, wie die Küstengemeinde über Generationen hinweg gelernt hat, mit Tsunamis umzugehen und Warnzeichen zu deuten. Die Namen und Geschichten der Menschen, die bei diesem Wissen halfen, sind hier lebendig.
Das Museum liegt in der Präfektur Wakayama und ist täglich geöffnet, sodass Besucher flexibel planen können. Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Umgebung zum Erkunden einlädt und der Weg zum Gebäude einige Schritte erfordern kann.
Das Museum zeigt eine Nachbildung eines Wachturms aus dem 19. Jahrhundert, in dem Beobachter die Meeresbedingungen überwachten. Diese Türme waren das Kommunikationssystem, bevor moderne Warnsysteme existierten.
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