Dōjō-ji, Buddhistischer Tempel in Hidakagawa, Japan.
Dōjō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Hidakagawa in Japan, umgeben von bewaldeten Hügeln in der Präfektur Wakayama. Die Haupthalle aus der Mitte des 14. Jahrhunderts steht neben einer Pagode und kleineren Gebäuden, die über ein Gelände verteilt sind, das von Steinlaternen und Zypressenalleen gesäumt wird.
Kaiser Monmu ordnete den Bau des Tempels zu Beginn des 8. Jahrhunderts an, während einer Zeit, in der der Buddhismus im ganzen Land gefördert wurde. Spätere Brände beschädigten die frühen Strukturen, und die heutige Haupthalle wurde im späten Mittelalter neu errichtet, nachdem Kriege und Vernachlässigung ihren Tribut gefordert hatten.
Der Name des Tempels bedeutet wörtlich »Übungshallenzeit« und verweist auf buddhistische Trainingsräume. Besucher können die Holzarchitektur betrachten, die von Zimmerleuten nach alten Methoden restauriert wurde und heute als Beispiel für mittelalterliche Baukunst dient.
Das Gelände ist jederzeit zugänglich, die Schatzkammer öffnet nach vorheriger Anmeldung. Der Weg vom Parkplatz zur Haupthalle führt über einen sanft ansteigenden Pfad mit Stufen, der für die meisten Besucher zu bewältigen ist.
Eine große Bronzeglocke aus dem 11. Jahrhundert hängt in einer separaten Glockenhalle und inspirierte volkstümliche Geschichten über eine Frau, die sich in eine Schlange verwandelt haben soll. Diese Legende beeinflusste später Tanzdramen und Puppentheateraufführungen in ganz Japan.
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