Hikosan Jingū, Shinto-Schrein in Soeda, Japan
Hikosan Jingū ist ein Jingū auf dem Berg Hiko in Soeda, Japan, und besteht aus mehreren hölzernen Gebäuden mit geschwungenen Dächern, die durch steinerne Treppen und Wege miteinander verbunden sind. Die Anlage umfasst Torbauten, Gebetshallen und Nebengebäude, die zwischen alten Zedern und Kiefern auf verschiedenen Ebenen des Berges verteilt sind.
Buddhistische Mönche gründeten hier im 7. Jahrhundert eine Bergstätte, die über viele Jahrhunderte beide Glaubensrichtungen vereinte. Die offizielle Anerkennung als drittes Jingū Japans erfolgte 1975 und markierte eine bedeutende religiöse Aufwertung.
Der Name verbindet Bergnatur und göttliche Verehrung, wobei Besucher noch heute Weihrauch und Papierstreifen als Opfergaben vor den Altären niederlegen. Gläubige ziehen an einem dicken Seil, um die Glocke zu läuten und die Aufmerksamkeit der verehrten Gottheiten zu erlangen.
Ein Zug bringt Besucher nach Soeda, von dort fährt ein Bus weiter zum Berg, und am Parkplatz Bessho stehen kostenlose Stellplätze zur Verfügung. Der Aufstieg über Steinstufen erfordert festes Schuhwerk und etwas Zeit, da der Weg durch dichten Wald führt.
Eine Vortragshalle aus dem Jahr 1616 zeigt Baukunst der Momoyama-Epoche und trägt den Titel eines Wichtigen Kulturguts Japans. Diese Halle ist eines der wenigen Gebäude, das die Trennung von buddhistischen und shintoistischen Elementen im 19. Jahrhundert überlebte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.