Ibaraki-jinja, Shinto shrine in Japan
Ibaraki-jinja ist ein Shinto-Schrein in der Stadt Ibaraki in der Präfektur Osaka, bestehend aus traditionellen Holzgebäuden mit Ziegeldächern auf einem von Bäumen umgebenen Gelände. Die Haupthalle und die Nebengebäude sind um einen zentralen Innenhof angeordnet, durch den ein Kiesweg zum Gebetsbereich führt.
Der Schrein wurde vor über 1.200 Jahren gegründet und in dem alten japanischen Textwerk Hitachi no Fudoki unter dem Namen Yamakabire no Takamine erwähnt. In der Nähe wurden Gegenstände aus der Jomon-Zeit gefunden, was darauf hindeutet, dass dieser Ort schon lange vor dem Bau des Schreins als heilig galt.
Das Heiligtum ist dem Gott Susanoo-no-Mikoto gewidmet, einer zentralen Figur der japanischen Mythologie. Besonders im Juni findet hier ein traditionelles Ringdurchgangsritual statt, bei dem Besucher durch einen großen Strohring schreiten, um Unglück abzuwenden.
Das Heiligtum ist von mehreren Bahnhöfen in der Stadt Ibaraki zu Fuß erreichbar und eignet sich gut als kurzer Abstecher. Ein Besuch früh am Morgen ist ruhiger, da zu Stoßzeiten und an Festtagen mehr Besucher kommen.
Hinter dem Schrein befindet sich ein alter Brunnen namens Kuroi no Shimizu, dem Toyotomi Hideyoshi für seine Teezeremonien genutzt haben soll. Der Brunnen ist noch heute zu sehen und erinnert daran, dass dieser Ort einst mehr war als ein Gebetsort.
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