Sōji-ji, Buddhistischer Tempel in Ibaraki, Japan
Sōji-ji ist ein buddhistischer Tempel in der Präfektur Ibaraki, etwa 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Sojiji entfernt. Die Haupthalle bewahrt eine hölzerne Statue der Senju Kannon mit Drachen- und Regengottheiten am Sockel.
Fujiwara no Yamakage gründete diesen Ort 879, nachdem ihn eine Schildkröte vor dem Ertrinken gerettet haben soll. Nach der Zerstörung im 16. Jahrhundert baute Toyotomi Hideyori den Tempel 1603 wieder auf.
Am 18. April findet hier jedes Jahr die Yamagake-Zeremonie statt, bei der Mönche rituelle Messerkünste zeigen. Diese Kochzeremonie geht auf die Zeit des Gründers zurück und gehört zum festen Jahreskalender des Tempels.
Das Tempelgelände öffnet täglich um 6 Uhr morgens und schließt um 17 Uhr. Das Stempelbüro ist zwischen 8 und 17 Uhr erreichbar und liegt nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt.
Die Gründungslegende erzählt von einer Schildkröte, die den künftigen Gründer aus dem Wasser rettete. Aus Dankbarkeit für diese Rettung entstand hier der Tempel mit der tausendarmigen Kannon-Figur.
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