Sōgetsu Hall, Kunst- und Kulturzentrum in Akasaka, Japan.
Sōgetsu Hall ist ein Auditorium mit 530 Sitzplätzen im Untergeschoss des Sōgetsu Kaikan in Akasaka, Tokio. Seine gewölbte Decke bildet den stufenförmigen Boden des darüberliegenden Saals, und Isamu Noguchi schmückte ihn mit Granitformen, durch die Wasser fließt. Die ersten fünf Reihen und Teile des zweiten und dritten Rangs sind bewegliche Sitze.
Der Saal wurde 1977 als Teil des neu errichteten Sōgetsu Kaikan eröffnet, der anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens der Sōgetsu-Ikebana-Schule gebaut wurde. Der Architekt Kenzo Tange entwarf das Gebäude, das seither das Herzstück der Schule bildet.
Die gewölbte Decke der Halle bildet den stufenförmigen „Fußboden“ des darüberliegenden Raums, den Isamu Noguchi mit Granitformen gestaltete, durch die Wasser fließt. Die Halle dient Ikebana-Ausstellungen; ihre Größe und Form kommen den oft meterhohen Gebilden zugute. Im Gebäude befinden sich zudem Unterrichtsräume, die Verwaltung der Schule und ein Restaurant namens Bara („Rose“).
Das Gebäude befindet sich in Akasaka, einem gut erreichbaren Stadtteil von Tokio, und liegt in der Nähe mehrerer U-Bahn-Stationen. Es empfiehlt sich, vorab zu prüfen, welche Veranstaltungen während des Besuchs stattfinden, da das Programm wechselt.
Die Sōgetsu-Schule des Ikebana wurde 1927 von Sofu Teshigahara gegründet, der den traditionellen Blumenarrangements eine freiere und zeitgenössischere Richtung gab. Sein Sohn Hiroshi Teshigahara, bekannt als Filmregisseur, übernahm später die Leitung der Schule.
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