Sugekari Park, Stadtpark in Aobadai, Tokio, Japan.
Der Sugekari Park ist eine öffentliche Grünanlage im Stadtteil Aobadai in Meguro-ku, Tokio, mit offenen Rasenflächen, gepflasterten Wegen und einem Spielbereich für Kinder. Ein traditionelles Teehaus sowie die erhaltenen Reste eines ehemaligen Teichs namens Oike gehören ebenfalls zum Gelände.
Das Grundstück gehörte ursprünglich dem Feudalherrn Nakagawa Hidenari und wurde 1868 von Saigo Takamori erworben, einer der einflussreichsten Figuren der Meiji-Restauration. Der Übergang von privatem Besitz zu öffentlichem Grünraum spiegelt die tiefen städtischen Veränderungen wider, die Tokio in dieser Zeit durchlief.
Das Teehaus im Park folgt dem Stil traditioneller japanischer Gartenarchitektur und lädt Besucher zum Verweilen ein. Es erinnert daran, dass dieser Ort einst Teil eines privaten Herrensitzes war, bevor er der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Das Gelände ist fußläufig gut zugänglich und die breiten, flachen Wege eignen sich für Personen mit eingeschränkter Mobilität. Wochentags ist es ruhiger als an Wochenenden, wenn Familien mit Kindern den Spielbereich nutzen.
Der Name Sugekari bezieht sich auf eine Seggenart, die einst in diesem Gebiet wuchs, und gibt dem Park damit einen botanischen Ursprung, der heute kaum noch sichtbar ist. Der ehemalige Teich Oike, dessen Reste noch heute im Park zu sehen sind, war Teil der ursprünglichen Gartenanlage des Feudalherrensitzes.
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