Naganobori copper mine, Kupfermine und Historische Stätte in Mine City, Japan
Die Naganobori-Kupfermine ist eine historische Bergbauanlage am östlichen Rand des Kalksteinplateaus Akiyoshi-dai in Mine, Japan. Sie besteht aus mehreren unterirdischen Stollen und Schächten, die verschiedene Phasen des Abbaus über Jahrhunderte hinweg erkennen lassen.
Die Kupferförderung in Naganobori begann in der Antike und lieferte Erz für Japans erste geprägte Münzen im 8. Jahrhundert. Der Betrieb blieb über mehr als zweitausend Jahre lang ein wichtiges Produktionszentrum.
Die hölzernen Verwaltungstäfelchen, die in der Mine gefunden wurden, zeigen, wie die Arbeit unter Tage schriftlich festgehalten und koordiniert wurde. Solche Funde sind selten und geben einen konkreten Eindruck davon, wie der Bergbaubetrieb im Alltag funktionierte.
Der Besuch der unterirdischen Galerien erfolgt in der Regel im Rahmen einer geführten Tour, bei der die Abbaumethoden und Werkzeuge erklärt werden. Festes Schuhwerk und zweckmäßige Kleidung werden empfohlen, da die Wege uneben sein können und es unter Tage kühler ist.
Stalaktiten aus dem Ogiri-Schacht Nr. 4 werden von Forschern untersucht, um Umweltveränderungen zu erkennen, die durch jahrhundertelange Kupferverhüttung verursacht wurden. Diese geologischen Aufzeichnungen zeigen auf unerwartete Weise, wie der alte Bergbau die Umgebung verändert hat.
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