Akiyoshidō, Kalksteinhöhle in Mine, Japan
Akiyoshidō ist ein ausgedehntes Höhlensystem unter dem Akiyoshidai-Plateau in Mine, wo ein unterirdischer Strom durch Kammern mit Stalaktiten und Stalagmiten fließt. Die Hauptgalerie zieht sich über mehrere hundert Meter durch den Kalkstein, wobei verschiedene Formationen entlang der Wände und Decken sichtbar werden.
Das Höhlensystem wurde Anfang des 20. Jahrhunderts für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht, nachdem lokale Forscher die Gänge kartiert hatten. Die Regierung verlieh dem Ort 1926 den Status eines besonderen Naturdenkmals wegen seiner geologischen Bedeutung.
Der Höhlenname setzt sich aus den Kanji für Herbst (aki), Glück (yoshi) und Höhle (dō) zusammen und bezeichnet das ausgedehnte unterirdische System unter dem Karstplateau. Japanische Schulklassen besuchen die Höhle regelmäßig für Erdkundeunterricht, weil sie deutlich zeigt, wie Wasser über lange Zeit Kalkstein formt.
Ein beleuchteter Weg führt Besucher durch die Hauptabschnitte, wobei die Temperatur das ganze Jahr bei etwa 17 Grad Celsius bleibt. Trittsichere Schuhe sind hilfreich, da einige Stellen wegen der Feuchtigkeit rutschig sein können.
Die Hyakumai-zara-Formation besteht aus terrassenförmigen Becken, die über Jahrtausende durch mineralreiches Wasser entstanden sind. Diese natürlichen Stufen ähneln übereinander gestapelten Tellern und gehören zu den fotogensten Stellen im System.
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