Ryūfuku-ji, Buddhistischer Tempel mit fünfstöckiger Pagode in Yamaguchi, Japan
Ryūfuku-ji ist ein Tempel im Norden von Yamaguchi mit einem fünfstöckigen Pagodenbau aus dem Jahr 1442, der älter ist als die Tempelanlage selbst. Das Gelände umfasst neben dieser nationalen Schatzpagode auch eine Haupthalle, ein Museumsgebäude und weitere traditionelle Bauwerke.
Die fünfstöckige Pagode stammt aus dem Jahr 1442, während der Tempel selbst erst Ende des 15. Jahrhunderts gegründet wurde, was die Pagode zu einem wertvollen älteren Zeugnis macht. Der Tempel entwickelte sich später unter dem Einfluss der Mori-Familie, die die lokale Geschichte prägte.
Der Tempel war seit seiner Gründung eng mit der Familie Mori verbunden, die hier ihre Verstorbenen beisetzten und über Jahrhunderte die Region prägte. Besucher können heute noch diese historischen Grabstätten auf dem Gelände sehen und nachvollziehen, wie wichtig dieser Ort für die lokale Herrscherfamilie war.
Der Tempel liegt etwa 2,5 Kilometer nördlich des Bahnhofs Yamaguchi und ist am besten mit dem Bus zur Haltestelle Kenchomae erreichbar. Von dort aus braucht man nur etwa zehn Minuten zu Fuß, um das Gelände zu erreichen.
Der Uguisubari-Steinweg in der Nähe der Gräber erzeugt beim Betreten Töne, die einem Rotkehlchen ähneln. Dieses akustische Phänomen entsteht durch die besondere Struktur der Steine und macht den Besuch zu einer sensorischen Erfahrung.
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