Chōmei-ji, Buddhistischer Tempel in Omihachiman, Japan
Chōmei-ji steht auf dem Berg Chomei in einer Höhe von etwa 250 Metern und umfasst mehrere Hallen, eine dreistöckige Pagode und einen Glockenturm. Die Anlage verteilt sich über das bewaldete Gelände und die einzelnen Gebäude sind durch schmale Wege miteinander verbunden.
Die Anlage soll während der Herrschaft des Kaisers Keiko entstanden sein als Take no Uchi no Sukune sie für Gebete um ein langes Leben errichtete. Über die Jahrhunderte wurde der Tempel mehrfach erneuert und die heutigen Gebäude stammen überwiegend aus späteren Epochen.
Der Tempel trägt den Namen 31. Station auf dem Saigoku Kannon Pilgerweg und zieht Gläubige an, die hierher kommen um zu beten. Besucher können beobachten wie Pilger vor den Hallen innehalten und Räucherstäbchen anzünden während sie ihre spirituelle Reise fortsetzen.
Besucher müssen 808 Steinstufen hinaufsteigen und benötigen für den Aufstieg vom Fuß bis zu den oberen Gebäuden etwa 25 Minuten. Die Treppe ist steil und kann bei Nässe rutschig werden daher sind feste Schuhe empfehlenswert.
Die Hauptfigur der Tausendarmigen Kannon ist hier zu sehen und sämtliche Bauwerke gelten offiziell als Kulturgüter der Präfektur oder der Stadt. Zu den geschützten Objekten gehören auch zahlreiche Schnitzereien und religiöse Gegenstände die in den Gebäuden aufbewahrt werden.
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