Zuishin-in, Buddhistischer Tempel in Yamashina-ku, Japan.
Zuishin-in ist ein buddhistischer Tempel in Yamashina-ku, einem ruhigen Stadtteil östlich des Zentrums von Kyoto, der als historische Stätte Japans eingetragen ist. Auf dem Tempelgelände wächst ein Pflaumengarten mit etwa 200 Bäumen verschiedener Sorten, darunter tiefrot blühende Bergpflaumen und zartrosa Sorten, die im März ihre Blüten öffnen.
Ninkai gründete den Tempel im Jahr 991 unter dem Namen Gyuhi-zan Mandara-ji. Nach der Zerstörung während des Onin-Krieges wurde das Gebäude 1599 wieder errichtet und trägt seitdem seinen heutigen Namen.
Der Name des Tempels verbindet sich eng mit Ono no Komachi, einer Dichterin aus der Heian-Zeit, deren Gedenkturm und ein zeremonieller Brunnen namens Keshō-i auf dem Gelände stehen. Besucher sehen heute Spuren dieser literarischen Tradition in den Strukturen, die das Andenken der Poetin bewahren.
Der Tempel öffnet täglich von 9:00 bis 16:30 Uhr, und der Eintrittspreis beträgt 500 Yen für Erwachsene. Vom Bahnhof Ono erreicht man das Gelände in etwa fünf Minuten zu Fuß über ruhige Wohnstraßen.
Im Inneren stehen wichtige Buddhastatuen, darunter eine sitzende Amida-Figur aus der Hand des Bildhauers Jōchō. Eine weitere Statue, der Kongōsatta von Kaikei, stammt ebenfalls aus der Heian-Zeit und zeigt die künstlerische Tradition dieser Epoche.
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