Kajū-ji, Buddhistischer Tempel im Bezirk Yamashina von Kyoto, Japan.
Kajū-ji ist ein buddhistischer Tempel im Stadtbezirk Yamashina am östlichen Rand von Kyōto. Der zentrale Teich Himuro liegt zwischen niedrigen Hügeln und wird von Gartenflächen mit Kiefern und blühenden Pflanzen umgeben.
Das Gelände entstand im 10. Jahrhundert als private Andachtsstätte für ein Mitglied des Hofes. Die Gebäude brannten im 15. Jahrhundert ab und wurden danach in kleinerer Form wieder aufgebaut.
Der Name kommt von den Birnbäumen, die hier in früheren Zeiten wuchsen und dem Gelände einen charakteristischen Anblick gaben. Heute kommen Besucher in der ersten Maiwoche, um die Iris am Ufer des Teiches zu sehen, während der Sommer die Zeit der Lotusblüten ist.
Das Gelände erreicht man in sechs Minuten zu Fuß von der Station Ono an der U-Bahn-Linie Tōzai. Wer zur Blütezeit im Mai oder im Sommer kommt, sieht die Gärten am Teich in voller Farbe.
Ein chinesischer Wacholder steht seit 750 Jahren auf dem Gelände und wirkt wie ein natürliches Denkmal neben den Gebäuden. Eine steinerne Laterne in der Nähe stammt aus der Edo-Zeit und wurde von einem regionalen Fürsten gestiftet.
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