Iina-jinja, Shinto shrine in Japan
Iina-jinja ist ein kleiner Shinto-Schrein an den unteren Hängen des Berges Tsukuba, der auf einem der ältesten heiligen Orte des Berges errichtet wurde. Das einfache hölzerne Hauptgebäude zeigt detaillierte Schnitzereien, die lokale Legenden und asiatische Einflüsse darstellen, während die Umgebung von großen Steinen mit interessanten Formen und saisonalen Blüten wie der orangefarbenen Kitsune-no-kamisori-Blume geprägt ist.
Der Schrein wurde bereits in Aufzeichnungen aus dem 8. Jahrhundert über die Geographie und Bräuche der Gegend erwähnt und galt schon damals als bedeutender religiöser Ort. Im Laufe der Zeit verbanden sich Shinto- und buddhistische Traditionen an diesem Ort, wie die Daoist-Symbole und Schnitzereien aus der Edo-Zeit zeigen.
Der Schrein wird von den Einheimischen auch Benten-sama genannt, nach der Göttin Benzaiten, die mit Weiblichkeit und Künsten verbunden ist. Diese Verbindung zur weiblichen Kraft zeigt sich in den großen Steinen mit Spalten, die Besucher heute noch sehen können und die seit Generationen als heilige Symbole verehrt werden.
Der Schrein ist über einen von Bäumen gesäumten Weg erreichbar, der sich auf den Berg hinaufschlängelt und in den Frühjahrsmonaten mit Kirschblüten geschmückt ist. Besucher sollten bedenken, dass die Wege schmal sind und der Ort während der jährlichen Markttage im Februar überfüllt wird, weshalb ein Besuch an ruhigeren Zeiten empfohlen wird.
Jedes Jahr im Februar findet hier der Daruma-Markt statt, ein traditioneller Markt, der an einem Datum des alten Mondkalenders abgehalten wird und Tausende von Besuchern anzieht, die kleine Amulette mit Münzen kaufen, um Wohlstand zu erlangen. Die Tradition des Kaufs von Amuletten mit Münzen symbolisiert den Wunsch, dass der Reichtum wie die abgestreifte Schlangenhaut nachwächst.
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