Tsukuba, Forschungsstadt in der Präfektur Ibaraki, Japan
Tsukuba ist eine Forschungsstadt in der Präfektur Ibaraki, etwa 60 km nordöstlich von Tokio gelegen. Der Ort verbindet wissenschaftliche Einrichtungen mit Wohnvierteln, Parks und dem bewaldeten Berg Tsukuba, der sich im östlichen Teil erhebt.
Die Stadt entstand 1987 durch den Zusammenschluss mehrerer Ortschaften, nachdem die Regierung in den 1960er Jahren beschlossen hatte, hier ein nationales Wissenschaftszentrum aufzubauen. Seitdem siedelten sich Dutzende Forschungsinstitute und Universitäten an, die das Stadtbild bis heute formen.
Wissenschaftler aus aller Welt arbeiten hier zusammen und prägen das tägliche Leben mit internationalen Restaurants, Forschungsveranstaltungen und mehrsprachigen Schildern an vielen Orten. Die Institute öffnen regelmäßig ihre Türen für Führungen, sodass Besucher Labore und Versuchsanlagen aus nächster Nähe kennenlernen können.
Der schnellste Weg in die Stadt führt über die Tsukuba-Express-Linie, die direkt aus dem Zentrum Tokios hierher fährt. Vor Ort gibt es Busse, die zu den Forschungseinrichtungen und zum Fuß des Berges fahren, während viele Besucher auch mit dem Fahrrad unterwegs sind.
In den Laboratorien hier wurden Hochtemperatur-Supraleiter entwickelt, die später weltweit zur Anwendung kamen. Heute testen Ingenieure auf speziellen Plattformen erdbebensichere Gebäudetechniken in Echtgröße, um künftige Bauweisen sicherer zu machen.
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