Silbermine Ikuno, Silbermine und Bergbaumuseum in Asago, Japan
Ikuno Mine ist eine ehemalige Silbermine und ein Bergbaumuseum in Asago, wo ein Kilometer unterirdische Stollen durch den Berg führen und Besuchern erlauben, Abbaumethoden aus mehreren Jahrhunderten zu sehen. Die Gänge zeigen Werkzeuge, Wände mit Spuren von Hand- und Maschinenarbeit sowie nachgestellte Szenen früherer Arbeitsbedingungen.
Die Mine begann ihre Tätigkeit im Jahr 807 und versorgte verschiedene Clans mit Silber, bevor sie später der kaiserlichen Familie gehörte. Sie schloss endgültig im Jahr 1972, nachdem sie über elf Jahrhunderte lang Metall gefördert hatte.
Das Bergwerk beherbergt einen Schrein in einer Höhle, der der Göttin Kanayamahime no Mikoto geweiht ist, und Bergleute legen dort Kupferkies als Gaben ab. Diese Tradition verbindet den Alltag der Arbeit unter Tage mit spirituellen Praktiken, die bis heute sichtbar sind.
Die Temperatur in den Stollen bleibt das ganze Jahr über bei etwa 13 Grad Celsius, daher empfiehlt sich eine Jacke auch im Sommer. Führungen mit englischsprachigen Erklärungen stehen internationalen Besuchern zur Verfügung, damit alle die technischen Details verstehen können.
Zwei ursprüngliche Torpfosten am Eingang tragen das kaiserliche Chrysanthemenwappen, ein Zeichen für den früheren Besitz durch die japanische Kaiserfamilie. Diese seltenen Symbole weisen auf die Zeit hin, als die Mine direkt dem Thron unterstellt war.
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