Seishin-ji, Buddhistischer Tempel in Mihara, Japan.
Seishin-ji ist ein buddhistischer Tempel nördlich des Flughafens von Hiroshima, umgeben von grünen Hügeln mit traditioneller Architektur. Ein großer Teich mit Lotusblüten prägt das Gelände und trägt zu seiner ruhigen Ausstrahlung bei.
Ein verheerendes Feuer im Jahr 1730 zerstörte viele Tempelschtätze und führte zu umfangreichen Rekonstruktionen vor Ort. Die Verbindung zum Clan Kobayakawa blieb nach dem Wiederaufbau bestehen.
Der Tempel gehört zur Rinzai-Schule des Zen-Buddhismus und zeigt dreizehn hölzerne Wächtergottheitsfiguren, die historische Brände überstanden haben. Diese Skulpturen sind Teil der Ausstattung, die das religiöse Leben des Ortes bis heute prägt.
Der Tempel öffnet das ganze Jahr über, aber besondere Zeiten sind April und Oktober, wenn die normalerweise verborgene tausendhändige Kannon-Statue für Besucher freigegeben wird. Es ist hilfreich, sich vorher über diese Öffnungstermine zu informieren, um eine sinnvolle Erfahrung zu planen.
Von dem Gelände führt ein 1,3 Kilometer langer Bergweg zum Bakusetsu-no-taki Wasserfall und bietet Wanderern naturnahe Erkundungen. Diese Route verbindet Tempel-Besuch mit Naturerlebnis und ist wenig bekannt unter Touristen.
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