Bairin-ji, Buddhistischer Tempel in Kurume, Japan
Bairin-ji ist ein buddhistischer Tempel in Kurume, der auf erhöhtem Gelände nahe dem Fluss Chikugo steht und durch sein reich geschnitztes Eingangstor auffällt. Der Komplex besteht aus mehreren Gebäuden und Gärten, deren Anordnung dem klassischen Stil japanischer Tempel aus dem 17. Jahrhundert entspricht.
Der Tempel wurde ursprünglich unter dem Namen Zuigan-ji in einer anderen Region gegründet und im Jahr 1620 nach Kurume verlegt, als ein lokaler Feudalherr die sterblichen Überreste seines Vaters dorthin überführte. Seitdem diente er der Arima-Familie als Familientempel und wurde im Laufe des 17. Jahrhunderts kontinuierlich ausgebaut.
Das Tempelgelände beherbergt über 600 Kunstwerke, darunter Gemälde und bemalte Holzparavents, die eng mit der Arima-Familie verbunden sind. Diese Sammlung zeigt den künstlerischen Geschmack eines mächtigen Feudalherrn des 17. Jahrhunderts und ist heute für Besucher zugänglich.
Der Tempel liegt wenige Gehminuten vom Bahnhof Kurume entfernt und ist gut zu Fuß erreichbar. Der Besuch des Geländes erfordert ruhiges und respektvolles Verhalten, insbesondere in der Nähe der Gedenkkapellen.
Das Gelände beherbergt fünf Gedenkkapellen, die zwischen 1630 und 1655 erbaut wurden und die sterblichen Überreste von Mitgliedern des Arima-Clans enthalten. Im Jahr 2018 wurden diese Kapellen gemeinsam als nationales Kulturgut eingestuft, was eine seltene Anerkennung für ein einzelnes Familientempelgelände darstellt.
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