Chikugo Kokubunji, Buddhistische Tempelruinen in Kurume, Japan
Chikugo Kokubunji sind die Ruinen eines antiken Tempels in Kurume mit freigelegten Fundamentsteinen und Artefakten, die das Layout des religiosen Komplexes zeigen. Die Ausgrabungen offenbaren mehrere Gebaudebereiche mit unterschiedlichen Funktionen im alten Klosterleben.
Der Tempel wurde im 8. Jahrhundert wahrend der Nara-Zeit gegrundet und diente als provinzielles Zentrum fur buddhistische Lehren unter kaiserlichem Befehl. Diese Institutionen waren Teil eines landesweiten Netzwerks, das die politische und religiose Macht des Kaisers demonstrierte.
Die Tempelruinen zeigen, wie Buddhismus in der japanischen Antike gelebt wurde und welche Rolle religiöse Orte in der Gesellschaft hatten. Man kann noch heute die steinernen Fundamente sehen, die zeigen, wie Menschen hier beteten und lebten.
Das Gelande ist taglich zuganglich und bietet freien Eintritt mit informativen Tafeln zu verschiedenen Ausgrabungsbereichen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und sich Zeit nehmen, um die freiliegenden Fundamentbereiche und die Ausstellungsinformationen zu erkunden.
Das Gelande enthalt Ruinen eines Tempels und eines Nonnenklosters nebeneinander und zeigt, dass maennliche und weibliche buddhistische Gemeinschaften parallel existierten. Dies ist ein seltenes archäologisches Zeugnis für die Gleichstellung von Mannern und Frauen in der religionen Praxis des alten Japans.
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