Kōra taisha, Shinto-Schrein am Berg Kōra in Kurume, Japan
Kōra taisha ist ein Shintō-Schrein auf dem Berg Kōra in Kurume, Japan, der als bedeutendes Kulturgut und Ichinomiya anerkannt ist. Die Holzbauten folgen der Ishi-no-ma-zukuri-Methode und ruhen auf Steinsockeln, die zwischen hohen Bäumen und einem geschützten Bambuswald angelegt sind.
Die heutigen Bauten entstanden 1660 durch eine Spende von Arima Yoritoshi, dem dritten Daimyō der Kurume-Domäne. Diese Erneuerung sicherte die Stellung der Anlage als bedeutendes religiöses Zentrum in der Region.
Der Name des Heiligtums geht auf den Berg zurück, auf dem es steht, und verbindet den Ort mit der verehrten Gestalt Kōra Tamatare no mikoto. Besucher treffen auf eine Anlage, die bis heute als Ichinomiya verehrt wird und in der Stein- und Holzelemente die traditionelle Bauweise spiegeln.
Der Zugang erfolgt über einen etwa 50-minütigen Fußweg von der Station Kurume-Daigakumae an der JR Kyushu Kyūdai-Hauptlinie. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Weg bergauf führt und teilweise uneben ist.
Der Bambuswald im Gelände zeigt seltene gelbe Moso-Kinmei-Chikurin-Stämme, die 1974 zum Naturdenkmal erklärt wurden. Diese gelbe Färbung hebt die Haine von den grünen Beständen der Umgebung ab und schafft einen Kontrast im Waldgebiet.
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