Takashima Kōzaki Site, Unterwasser-Archäologiestätte vor der Insel Takashima, Japan
Das Takashima-Kōzaki-Fundstätte ist eine Unterwasser-Ausgrabungsstätte vor der Küste der Insel Takashima in der Präfektur Nagasaki. Bei Tauchgrabungen wurden dort Schiffsreste, Waffen und Rüstungsteile geborgen.
Im Jahr 1281 zerstörte ein heftiger Taifun einen Großteil der Flotte Kublai Khans während des zweiten Invasionsversuchs der Mongolen in Japan. Der Sturm zwang die Angreifer zum Rückzug und beendete den Feldzug.
Die geborgenen Objekte zeigen, wie japanische und mongolische Seestreitkräfte ihre Schiffe unterschiedlich gebaut und ausgerüstet haben. Ein Besuch der Museumsausstellung macht diese Unterschiede zwischen den beiden Seefahrttraditionen, die hier aufeinander trafen, deutlich sichtbar.
Die geborgenen Fundstücke sind im Städtischen Takashima-Museum für Geschichte und Volkskunde in Matsuura zu sehen, das das ganze Jahr über zugänglich ist. Es empfiehlt sich, zuerst das Museum zu besuchen, bevor man zur Insel Takashima weiterfährt, um den Kontext des Fundortes besser zu verstehen.
Im Jahr 2012 wurde diese Fundstätte als erstes Unterwassergelände Japans zum Nationalen historischen Kulturgut erklärt. Diese Anerkennung zeigt, dass bedeutende archäologische Fundorte nicht zwingend an Land liegen müssen.
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