Handa Inari-jinja, Shinto shrine in Japan
Das Handa Inari-jinja ist ein Shinto-Schrein im Stadtviertel Higashi-Kanamachi mit einer einfachen Holzhauptkapelle, einem langen Steinweg und kleineren Schreingebäuden, die von Besuchern zum Beten genutzt werden. Die Anlage ist gepflegt, mit Räucherstäbchen, steinernen Fuchsstatuen an verschiedenen Ecken und einem kleinen heiligen Teich namens Shinsen, der das Gelände umrahmt.
Das Handa Inari-jinja stammt aus der Zeit vor der Heian-Periode, mehr als tausend Jahre alt, ursprünglich gebaut, um für Sieg im Kampf und Schutz vor Krankheiten wie Pocken zu beten. Während der Edo-Periode wurde der Schrein besonders beliebt und war eng mit Geschichten über Heilung und sichere Geburten verbunden, die durch Auftritte von Wandermönchen namens Gannin Bozu verbreitet wurden.
Der Name Handa bezieht sich auf die Reisfelder, die einst diese Gegend umgaben. Die Schreinanlage wird von Besuchern genutzt, um Wünsche aufzuschreiben und diese an die Gottheiten zu übergeben, eine Praxis, die seit Hunderten von Jahren besteht.
Der Schrein ist zu Fuß von nahegelegenen Bahnhöfen erreichbar und hat keinen Eintritt, obwohl Besucher die Möglichkeit haben, gegen eine kleine Gebühr einen persönlichen Stempel namens Goshuin zu erhalten. Am Morgen und am frühen Nachmittag kommen die meisten Besucher und verbringen ruhig Zeit mit Gebeten und Erkundungen des Geländes.
Eine besondere Besonderheit ist der Gannin Bozu, ein Wandermönch aus der Edo-Zeit, der in Rot gekleidet war und Tricks und Lieder aufführte, um die Aufmerksamkeit zu erregen und die Machtkraft des Schreins zu verbreiten. Seine Auftritte waren so beliebt, dass sie in traditionellen Theaterstücken und Holzschnitten dargestellt wurden und die Laufkundschaft des Schreins stark erhöhten.
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