Hōkōin temple, Buddhistischer Tempel in Matsudo, Japan
Hōkōin ist ein buddhistischer Tempel in Matsudo mit zehn unterschiedlichen Strukturen, darunter ein Haupttor aus dem 17. Jahrhundert mit zwei geschnitzten Niyo-Wachtern. Die Anlage wird von reifen Ahornbäumen geprägt und zeigt traditionelle Architektur mit einem imposanten funfgeschossigen Pagode.
Der Tempel stammt ursprunglich aus einer Herrenhausanlage der Hiraga-Familie des Genji-Clans, wurde aber im 13. Jahrhundert als Buddhist-Tempel der Lehren von Nichiren geweiht. Diese Umwandlung einer Adelsfamilien-Residenz in ein spirituelles Zentrum pragt die Geschichte des Tempels bis heute.
Der fünfgeschossige Pagode enthält einen Teil der sterblichen Überreste des indischen Premierministers Jawaharlal Nehru und zeigt internationale buddhistische Verbindungen. Die Aufbewahrung dieser Reliquie macht die Tempel zu einem Ort von weltweiter spiritueller Bedeutung für Besucher.
Der Tempel ist vom Bahnhof Kita-Kogane aus erreichbar und die Anfahrt folgt einer von Zedernbaumen gesaumten Allee mit traditionellen Geschaften und Lebensmitteleinrichtungen. Diese angenehme Fusgängerroute gibt Besuchern Zeit, sich auf den Besuch vorzubereiten und die lokale Umgebung kennenzulernen.
Ein Wunderbrunnen bei der Statuenhalle steht unter einem Ginkgobaum, dessen Baumform besondere naturliche Merkmale aufweist. Diese ungewohnliche Kombination aus Wasser, altem Baum und Skulpturen schafft einen meditativen Raum, den Besucher oft ubersehen.
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