Moji, dissolved municipality in Fukuoka prefecture, Japan
Moji ist eine ehemalige Gemeinde in der Präfektur Fukuoka, die 1963 mit benachbarten Städten zur heutigen Großstadt Kitakyushu zusammengeschlossen wurde. Das Gebiet um den alten Hafen bewahrt noch heute eine Reihe von Gebäuden aus der Meiji- und Taisho-Ära, darunter ein rotes Backsteingebäude des Zollamts und den historischen Bahnhof Mojiko.
Moji wurde 1889 als Handelshafen gegründet, vor allem um Kohle aus den Bergwerken der Region zu verschiffen. Im Jahr 1899 erhielt es per kaiserlichem Erlass den Status eines offenen Hafens für den Handel mit dem Ausland, was seinen Aufstieg zu einem der wichtigsten Häfen Japans einleitete.
Moji war einst ein wichtiger Eingangshafen für Waren aus Asien und Europa, und dieser Einfluss ist heute noch in der Architektur der Gegend sichtbar. Ein lokales Gericht namens Yaki Curry, eine gebackene Version des japanischen Currys, entstand hier und wird in vielen Restaurants rund um den Hafen serviert.
Der Bereich rund um den alten Hafen und den Bahnhof Mojiko lässt sich bequem zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen. Ein Besuch am Vormittag ermöglicht es, die Gebäude in gutem Licht zu sehen, bevor die Gegend am Nachmittag belebter wird.
Das Gebäude des ehemaligen Mitsui-Clubs in der Gegend empfing Albert Einstein und seine Frau während ihres Japanbesuchs in den 1920er Jahren. Der Bahnhof Mojiko gilt als eines der ältesten erhaltenen Bahnhofsgebäude Japans und steht heute unter dem Schutz als Wichtiges Kulturgut.
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