Hakken-gū, Shinto shrine in Japan
Hakken-gū ist ein kleines Shinto-Heiligtum in Nagoya, das im Shinmei-zukuri-Stil erbaut wurde und sich durch einfache, gerade Linien, natürliche Holzkonstruktionen und ein Satteldach auszeichnet. Das Gebäude steht auf einer erhöhten Plattform und folgt einer minimalistischen Gestaltung ohne aufwendige Verzierungen oder bemalte Details.
Das Heiligtum wurde im Jahr 708 gegründet und dient als Nebenschrein des größeren Atsuta-Schreins, der das legendäre Schwert Kusanagi no Tsurugi bewahrt. Im 16. und 17. Jahrhundert trugen bedeutende Feldherren wie Oda Nobunaga und Tokugawa Ieyasu zu seiner Erhaltung bei, indem sie Reparaturen und Verbesserungen in Auftrag gaben.
Hakken-gū trägt den Namen seiner sechs verehrten Gottheiten, darunter die Sonnengöttin Amaterasu und den Sturmgott Susanoo. Besucher folgen bis heute stillen Ritualen wie Verbeugungen und einfachen Opfergaben, die die tiefe Verbindung der Gemeinde zu diesen alten Gottheiten zeigen.
Das Heiligtum ist am einfachsten zu erreichen, indem man durch das einfache hölzerne Torii-Tor geht und dem Pfad zur Haupthalle folgt, wobei es hilfreich ist, leichte Kleidung zu tragen und bequeme Schuhe zu wählen. Besucher sollten beachten, dass besondere Festivals die Atmosphäre verändern und dass ruhige Momente am besten in weniger belebten Zeitfenstern erlebt werden können.
Das Heiligtum wird nach einer antiken Tradition, dem Shikinen sengū-sai, regelmäßig neugebaut, was bedeutet, dass es trotz seines hohen Alters immer neu wirkt und dabei die ursprünglichen Techniken und Materialien beibehält. Diese seltene Praxis der rituellem Wiederaufbau verbindet Altertum mit moderner Handwerkskunst auf eine Weise, die nur wenige andere heilige Stätten bewahrt haben.
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