Saihō-ji, Buddhistischer Tempel in Hamadera-machi, Japan
Das Saihō-ji ist eine buddhistische Tempelanlage in Hamadera-machi mit traditionellen japanischen Gebäuden, die zeigt, wie solche religiösen Orte aufgebaut sind. Die Haupthalle und mehrere Tore zeigen aufwendig geschnitzte Holzarbeiten und die typische Architektur dieser Art von Einrichtung.
Die Tempelanlage wurde 1203 gegründet und ist einer der ältesten religiösen Orte der Region Hekinan in der Präfektur Aichi. Diese lange Geschichte macht es zu einem wichtigen Ort für das Verständnis der religiösen Entwicklung in diesem Gebiet.
Das Tempelgelände beherbergt das Kiyozawa Manshi Gedenkmuseum, das Ausstellungen über die Entwicklung des Reinen-Land-Buddhismus und dessen Auswirkungen auf die japanische Gesellschaft zeigt. Besucher können hier die Kunstwerke und historischen Artefakte sehen, die diese religiöse Tradition dokumentieren.
Der Tempel liegt in einem ruhigen Wohngebiet und ist zu Fuß von den lokalen Bushaltestellen aus gut erreichbar. Die meisten Besichtigen sind tagsüber möglich, und das Gelände ist generell offen für die Öffentlichkeit, wobei spezielle Zeiten für Zeremonien berücksichtigt werden sollten.
Das Heiligtum gehört zur Ōtani-ha Schule des Shin-Buddhismus, die eine spezifische Interpretation der Jodo Shinshu Lehren vertritt. Diese Zugehörigkeit unterscheidet das Gelände von vielen anderen Tempeln in der Region und prägt seinen Unterricht und seine Praktiken.
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