Kurama, Ehemalige Berggemeinde im Otagi-Bezirk, Japan
Kurama ist eine ehemalige Bergegemeinde in Otagi, Japan, wo der gleichnamige Berg sich 584 Meter uber dem Meeresspiegel erhebt. Die Hange sind mit Zedernwaldern bewaldet, durchzogen von hölzernen Wanderwegen und verschiedenen buddhistischen Tempeln.
Diese Gegend wurde 1889 als eigenstandige Gemeinde offiziell organisiert, als Teil einer umfassenden Verwaltungsreform im Distrikt Otagi. Im Laufe der Zeit verlor sie ihren Status als unabhangige Gemeinde und wurde mit anderen Gebieten zusammengefuhrt.
Das Kurama-Feuer-Festival findet jedes Jahr am 22. Oktober statt und zeigt die starke Verbindung der Gemeinde zu lokalen Traditionen. Bewohner tragen große Fackeln durch die Straßen in Richtung des Yuki-Schreins und bewahren damit einen Brauch, der tief in der Gemeinschaft verwurzelt ist.
Ein Kabelwagen transportiert Besucher bis zur Halfte des Berges hinauf zur Kuramadera-Tempel. Von dort fuhrt ein Wanderweg weiter durch den Wald in Richtung Kibune und bietet verschiedene Optionen je nach Zeit und Fitnessgrad.
Der Berg gilt als der Ort, an dem Mikao Usui 1922 nach 21 Tagen Fasten die Reiki-Heilmethode entwickelte. Diese spirituelle Verbindung macht den Platz für Praktizierende aus aller Welt bedeutsam.
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