Hōsen-in, Buddhistischer Tempel in Ohara, Japan
Hōsen-in ist ein buddhistischer Tempel mit drei Gärten, darunter der Bangan-en-Garten, der mit Holzpfeilern arbeitet, um die dahinterliegenden Berglandschaften einzurahmen. Die Holzbalken dienen als natürliche Fenster und schaffen so eine Verbindung zwischen dem inneren Raum und der äußeren Natur.
Der Tempel wurde 1012 als buddhistische Klosterresidenz gegründet und ist daher über 1000 Jahre alt. Die Deckenbretter im Inneren stammen vom Schloss Fushimi und erinnern an ein bedeutendes Ereignis aus dem Jahr 1600, als dort Samurai starben.
Der Tempel ist bekannt als Geburtsort des Shomyo, einer Form des buddhistischen Gesangs, die zu den ältesten noch lebenden Vokaltraditionen in Japan gehört. Besucher können heute in den Hallen die Atmosphäre dieser musikalischen Tradition noch spüren, die das spirituelle Leben des Ortes prägt.
Besucher können traditionelle Teezeremonien in der Haupthalle genießen, während sie den Garten durch die Holzpfeiler beobachten. Das Gelände ist täglich zwischen 9:00 und 17:00 Uhr geöffnet und leicht zugänglich.
Im Garten steht ein über 700 Jahre alter Baum mit fünf Nadeln, dessen Äste absichtlich so geformt wurden, dass sie den Berg Hiei darstellen. Diese künstlerische Gestaltung nutzt die Landschaftstechnik, um die natürliche Schönheit der Umgebung zu betonen.
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