Kernwaffentest in Nordkorea am 3. September 2017, Atomtestgelände in Punggye-ri, Nordkorea.
Der Atomwaffentest von 2017 war eine unterirdische Detonation in Punggye-ri, die Erdbebenerschütterungen mit einer Magnitude von 6,3 verursachte. Internationale Überwachungsstationen erfassten die seismischen Wellen, die sich über die koreanische Halbinsel ausbreiteten.
Am 3. September 2017 fand der sechste Atomwaffentest Nordkoreas statt, mit einer geschätzten Sprengkraft von 100 bis 250 Kilotonnen. Dies markierte einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms.
Der Atomtest zeigte Nordkoreas Entschlossenheit, nukleare Fähigkeiten trotz internationaler Sanktionen zu entwickeln.
Der Testort ist nicht für öffentliche Besuche zugänglich. Informationen über das Gelände stammen hauptsächlich aus Satellitenbildern und seismischen Daten, die von internationalen Beobachtern ausgewertet wurden.
Die Explosion führte zu mehreren Tunneleinstürzen am Testgelände und verursachte Umweltschäden wie Baumsterben und Grundwassererschöpfung in der Umgebung. Diese Folgen wurden in späteren Jahren durch Satellitenbeobachtungen dokumentiert.
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