Geojedo, Maritime Insel in Süd-Gyeongsang, Südkorea
Geojedo ist eine Insel an der Südküste Südkoreas mit einer Fläche von etwa 383 Quadratkilometern und drei markanten Bergspitzen, darunter der Berg Gara mit einer Höhe von etwa 580 Metern. Das Gelände ist hügelig und die Küstenlinie ist durch kleine Buchten und Kaps geprägt, während moderne Hafenstädte und Werften das Innere dominieren.
Die Insel war ursprünglich Teil des Dokro-Königreichs während der Byeonhan-Konföderation und wurde 757 n. Chr. unter König Gyeongdeok von Silla als eigenständige Region Geoje County organisiert. Während des Koreakrieges diente sie als Standort für ein Kriegsgefangenenlager der Vereinten Nationen.
Die Insel ist seit Jahrzehnten ein Zentrum des Schiffbaus und prägt das wirtschaftliche Leben vieler Menschen vor Ort. Besucher sehen heute die modernen Werften von Okpo und Gohyeon, die das Stadtbild und die tägliche Aktivität der Inselbewohner bestimmen.
Zwei Brücken verbinden die Insel mit der benachbarten Stadt Tongyeong, während die Busan-Geoje-Brücke eine direkte Verbindung von Busan aus ermöglicht. Besucher sollten berücksichtigen, dass das hügelige Gelände bedeutet, dass viele Wege steile Anstiege erfordern, besonders wenn man die Bergpfade erkunden möchte.
Während des Koreakrieges beherbergte das Inselgebiet ein Kriegsgefangenenlager der Vereinten Nationen, das nordkoreanische Soldaten ab 1951 hielt. Dieses historisch bedeutsame Lager ist weniger bekannt als andere Kriegsstätten, gibt aber Einblick in einen wichtigen Aspekt der modernen koreanischen Geschichte.
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