Myogaksa, Buddhistischer Tempel in Jongno-gu, Seoul, Südkorea
Myogaksa ist ein buddhistischer Tempel auf der Ostseite des Berges Naksan in Seoul und verfügt über traditionelle Holzstrukturen mit verzierten Dächern und mehreren Zeremonienräumen. Die einzelnen Gebäude sind sorgfältig auf den Berghang verteilt und verbunden sich durch gepflasterte Wege und Treppen miteinander.
Der Tempel wurde im Mai 1930 von dem buddhistische Mönch Taeheo Hongseon gegründet, der den Ort nach geomantischen Prinzipien für den Frieden der Seouler Einwohner ausgewählt hatte. Diese Gründung war Teil einer größeren Bewegung zur Stärkung des Buddhismus in Korea während des frühen 20. Jahrhunderts.
Der Tempel dient als Verwaltungszentrum für die Gwaneum-Ordensbewegung des koreanischen Buddhismus. Besucher können hier regelmäßige Zeremonien beobachten, die buddhistische Praktiken zeigen und das tägliche Leben der Gemeinschaft prägen.
Besucher erreichen den Tempel durch einen kurzen Spaziergang bergauf auf der Choui-ro-Straße von der Station Dongmyo aus. Der Zugang ist frei, und der Ort bietet ausreichend Zeit zum Erkunden und zum Verweilen in den ruhigen Bereichen.
Eine buddhistische Statue, die in die Bergklippen gemeißelt ist, wurde als Kulturgut Seouls anerkannt und zeigt die Verbindung zwischen Tempel und natürlicher Umgebung. Diese Darstellung integriert die Berglandschaft in die religiöse Praxis und schafft eine seltene Verschmelzung von Architektur und Natur.
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