Hyehwa-dong church, Katholische Kirche in Hyehwa-dong, Seoul.
Die Hyehwa-dong Kirche ist ein Kirchengebäude in Seoul mit einem würfelförmigen Design, das einen großen, zusammenhängenden Innenraum schafft und von traditionellen gotischen Kreuzkirchenformen abweicht. Der kubische Grundriss ermöglicht offene Sichtlinien und eine ungewöhnliche räumliche Atmosphäre für ein religiöses Gebäude.
Die Pfarrei wurde am 29. April 1927 gegründet, als die Benediktiner Baekdong verließen und die Pariser Missionsgesellschaft deren früheres Kloster als Kirche erwarb. Die heutige Granitkirche nach einem Entwurf von Lee Hee-tae wurde auf diesem Grundstück errichtet und am 25. Juni 1960 geweiht. 2006 wurde sie als eingetragenes Kulturgut Koreas anerkannt.
Die Pfarrei wurde am 29. April 1927 gegründet, als die Pariser Missionsgesellschaft das frühere Gebäude des Benediktinerklosters in Baekdong, dem heutigen Hyehwa-dong, übernahm. Der Name Baekdong lebt in Pfarrpublikationen weiter, etwa in der 1977 erschienenen Festschrift „Baekdong Bansesegi“. Über dem Eingang befindet sich seit 1961 ein Granitrelief des Jüngsten Gerichts von Kim Se-jung.
Die Kirche steht in 58-2 Hyehwa-dong, Jongno-gu, auf dem Grundstück der ursprünglichen Pfarrei von 1927. Der Haupteingang liegt zur Straße, direkt über der Tür das Granitrelief des Jüngsten Gerichts. Der Innenraum ist eine einzige Halle mit dem Altar am Ende; das Gemälde der 103 Märtyrer hängt an der rechten Wand vor dem Altar. Den Glockenturm aus rotem Backstein sieht man am besten von der Straßenecke aus.
Der Glockenturm aus rotem Backstein kontrastiert mit der rechteckigen Granitfassade, und die asymmetrische Komposition brach mit dem standardisierten gotischen Modell katholischer Kirchen; der Bau gilt als Vorbild für die spätere moderne Kirchenarchitektur in Korea. Das Relief des Jüngsten Gerichts an der Fassade schuf 1961 Kim Se-jung, Professor an der Nationaluniversität Seoul.
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